Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

08.06.2019: Sirenenprobe

Der Blick auf das Idsteiner Rathaus und die alte Kanzlei ist wohl den meisten Idsteinern wohl vertraut. Nur wenigen fällt dabei jedoch vermutlich die Sirene auf dem höchsten Punkt der Szenerie auf – und noch weniger können sich vermutlich daran erinnern, wann diese Sirene zum letzten Mal ihren schrillen Heulton von sich gegeben hat.

Während in größeren Städten und Ortschaften die Feuerwehren mittels Funkmeldeempfänger alarmiert werden, werden vielerorts –vor allem in kleineren Ortschaften - Sirenen nach wie vor genutzt, um die Freiwilligen Helfer der Feuerwehren zu alarmieren. Mit Ausnahme der Kernstadtfeuerwehr und der Feuerwehr Wörsdorf ist das auch in allen Idsteiner Ortsteilen der Fall.

Die Sirenen sollen jedoch auch die Bevölkerung vor besonderen Gefahren warnen und sind damit Bestandteil des Zivil- und Katastrophenschutzes. Um diese Tatsache sowie die richtige Reaktion in einer solchen Situation ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen, wird am kommenden Samstag in Idstein eine Sirenenprobe durchgeführt. Man werde eine solche Probe zukünftig zweimal jährlich tun, erklärt Stadtbrandinspektor Werner Volkmar. In vielen anderen Städten und Gemeinden sei das bereits gängige Praxis.

Nächster Termin hierfür ist am Samstag, den 08.06.2019 gegen 12 Uhr. Dann werden in verschiedenen Städten und Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises, sowie auch in der Idsteiner Kernstadt und allen Ortsteilen, die Sirenen für eine Minute einen auf- und abschwingenden Heulton erzeugen.

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11.876,2 zurückgelegte Kilometer im Dienste der Freiwilligen Feuerwehr Idstein – Jahreshauptversammlung 2019

Am Samstag, den 23.03.2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein statt. Die Versammlung begann durch eine vorangegangene Alarmierung mit wenigen Minuten Verspätung gegen 19:15 Uhr.

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27.10.2018: Langwierige Löscharbeiten in Limburger Straße

Bei einem Brand einer Dehnungsfuge eines Hochhauses in der Limburger Strasse wurde am vergangen Samstag Abend die Feuerwehren aus Idstein und Wörsdorf alarmiert.
Anwohner wurden auf eine Rauchentwicklung im Dachbereich aufmerksam, worauf von einem Feuer auf dem Dach ausgegangen wurde. Weitere Erkundung ergab, dass der Rauch zwischen zwei Häuserblocks entstand.
Die Lokalisierung gestaltete sich äusserst schwierig, da dazu Fassade Teile der Fassade und des Daches entfernt werden mussten. Dazu wurden wegen der Rauchentwicklung auch 3 Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt, die teilweise über de Drehleiter auf das Dach gelangten.  Diese wurde auch zur sicherstellung der Wasserversorgung und der Ausleuchtung der Einsatzstelle genutzt. Zu einem Löscherfolg kam es erst, als Spezialisten der Feuerwehr Taunusstein dazugezogen wurden, die Löschmittel mit einer langen Lanze in die Fuge einbringen konnten.
Im Einsatz waren 30 Kräfte der Feuerwehr, die Löscharbeiten waren gegen 2 Uhr nachts beendet. Für die Zeit der Löscharbeiten war die Limburger Straße im Bereich Nassaukarre komplett gesperrt. Über die Brandursache und die Schadenshöhe ist nichts bekannt.

24.03.2018: Neue Führung bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Idstein

Die Idsteiner Kernstadtfeuerwehr hat eine neue Führung. In der Jahreshauptversammlung der Idsteiner Wehr wurde Sebastian Härig als neuer Wehrführer und damit verbunden als Vereinsvorsitzender des Fördervereins gewählt. Er löst damit Markus Enders ab, dessen Amtszeit abgelaufen war und nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Er wird weiterhin als stellvertretender Stadtbrandinspektor für die Feuerwehren der Stadt Idstein tätig sein. Härig ist seit mehr als 15 Jahren Mitglied der Einsatzabteilung und hat bisher schon als Gruppen -, Zugführer und zuletzt als stellvertretender Wehrführer viel Erfahrung im Einsatzdienst erworben. Des Weiteren wurden Markus Middel als Stellvertreter und Daniel Kosshof als zweiter Stellvertreter in die Führung der Feuerwehr Idstein gewählt. Beide sind langjährige Mitglieder der Einsatzabteilung und waren bereits in der Vergangenheit mit Leitungsaufgaben betraut.

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Feuerwehren geben Tipps für sicheres Silvester

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. „Den Großteil der Einsätze in dieser Nacht machen Brände aus“, berichtet Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV). Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht.

„Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar“, warnt Hachemer. „Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden“, fordert der DFV-Brandschutzexperte. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgehe, könne als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

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