Mehr Raum für die Atemschutzwerkstatt


Idsteiner ZeitungIdsteiner Zeitung vom 02.06.2016 - von Ingrid Nicolai

Der Magistrat hat sich mit dem Raumkonzept der ehemaligen Rettungswache im Feuerwehrstützpunkt beschäftigt. Im September des vergangenen Jahres war die DRK-Rettungswache in die Rudolf-Virchow-Straße neben der Helios-Klinik umgezogen, jetzt sollen die frei gewordenen Räume neu gestaltet werden.

Zwei Drittel werden künftig vom DRK-Ortsverband genutzt werden. In das andere Drittel will die Feuerwehr einziehen und für Umbaumaßnahmen 30 000 Euro aus eigenen Mitteln hinzugeben. So wird mehr Platz für die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr und für die Atemschutzwerkstatt, die dort nach neuesten Normen entstehen wird, zur Verfügung stehen.Ist die Atemschutzwerkstatt erst einmal neu installiert, steht einer weiteren Kooperation mit anderen Feuerwehren nach bewährtem Modell nichts mehr im Wege.

Taunusstein und Idstein praktizieren bereits eine erfolgreiche Kooperation bei der neuen Schlauchpflegeanlage im Feuerwehrstützpunkt in Hahn. Taunusstein hat die Anlage angeschafft, diese wird nun auch von der Idsteiner Feuerwehr mitbenutzt. Das senkt die Kosten für beide Kommunen, hat außerdem den Vorteil, dass die Anlage besser ausgelastet ist und die Schläuche immer gut gepflegt und geprüft sind.

Nun werden sich die Ausschüsse und das Stadtparlament mit dem Thema beschäftigen.

 

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