07.08.2016: Feuer zerstört Gartenhütte


2016 08 07 Feuer Gartenhuette01Am Sonntagabend wurde eine Gartenhütte zwischen Idstein und Wörsdorf durch ein Feuer vollkommen zerstört.

Kurz nach 21 Uhr wurden Spaziergänger im Bereich der Idsteiner Zissenbach auf eine wachsende Rauchsäule in Richtung Wörsdorf aufmerksam und verständigten die Leitstelle der Feuerwehr. Diese alarmiert die Freiwilligen Feuerwehren Idstein und Wörsdorf.

Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt meterhohe Flammen aus einem Waldstück zwischen der Grillhütte „Steinchen“ und der Hohen Straße ausmachen. Schon beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge war die Grillhütte nicht mehr zu retten. Mit mehreren Tanklöschfahrzeugen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf die umliegenden Bäume verhindert werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren waren mit vier Tanklöschfahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis Mitternacht hin. Die Feuerwehr Wörsdorf stellte eine Brandwache und nahm in den frühen Morgenstunden erneut Nachlöscharbeiten vor.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

RAUCHMELDER SORGEN FÜR FEHLALARM

Am frühen Montagmorgen rückte die Freiwillige Feuerwehr Idstein außerdem zu einem Brandverdacht aus. Um kurz vor 6 Uhr wurden die Bewohner eines Idsteiner Mehrfamilienhauses durch den schrillen Alarm mehrerer Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen und verständigten die Feuerwehr. Es konnte jedoch weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Auch war der Alarm beim Eintreffen der Freiwilligen Helfer bereits verstummt. Warum die Rauchmelder im Treppenhaus angeschlagen hatten, blieb unklar.

Rauchmelder sind in Hessen seit 2005 für Neubauten Pflicht, bis Ende 2014 mussten auch alle Altbauten mit den lebensrettenden Feuermeldern nachgerüstet werden. Die empfindlichen Geräte erkennen, je nach Ausführung, Rauch und Hitze schon in einem sehr frühen Stadium eines Feuers. Sie sollen in erster Linie dafür sorgen, dass die betroffenen Bewohner sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können und retten so – auch in Idstein – immer wieder Leben, bevor es überhaupt zu gefährlichen Bränden kommen kann. So konnten alleine seit Mai diesen Jahres mindestens drei Feuer durch die Feuerwehr gelöscht werden, bevor es zu einem nennenswerten Schaden gekommen war.

Immer wieder sorgen private Rauchmelder jedoch auch für Fehlalarme. Häufigste Ursache sind nach Auskunft der Feuerwehr mangelnde Wartung oder mangelnde Information zur Rauchmelderfunktion. So werden die akustischen Signale, die vor einer leeren Batterie warnen, häufig als Alarm fehlgedeutet.

Bürgermeister und Feuerwehr weisen insbesondere darauf hin, dass bei einem Feueralarm das betroffene Gebäude umgehend und vollständig zu räumen ist und über die 112 ein Notruf an die Feuerwehr abgesetzt werden muss. Immer wieder werden die Einsatzkräfte zwar zu einem vermeintlichen Feuer gerufen. Die Einsatzkräfte müssen jedoch immer wieder feststellen, dass die Bewohner des vermeintlich brennenden Hauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und sich und Nachbarn so in Gefahr bringen.

 

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