Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

„Es läuft richtig gut in der Idsteiner Feuerwehr“


2016 03 19 JHV Kern01

Steigende Mitgliederzahlen in der Einsatzabteilung, eine junge und motivierte Truppe sowie Ehrungen für bis zu 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr: der oberste Dienstherr der Idsteiner Freiwilligen Feuerwehren, Bürgermeister Christian Herfurth, hatte bei der Jahreshauptversammlung seiner Kernstadtfeuerwehr allen Grund stolz zu sein. Und so kommt das Zitat des Stadtbrandinspektors, Werner Volkmar, nicht von ungefähr: „Es läuft richtig gut hier in Idstein“.

WIEDER ÜBERNAHMEN AUS KINDER- UND JUGENDFEUERWEHR

Gleich sechs Jugendliche – darunter auch zwei Feuerwehrfrauen - konnten bei der Versammlung der öffentlich-rechtlichen Feuerwehr von der Jugendabteilung in die Einsatzabteilung übernommen werden. Alle sechs hatten bereits vor neun bis zehn Jahren ihren Weg in der Kinderfeuerwehr begonnen und sind damit der zweite Jahrgang der den Weg durch die komplette Feuerwehrjugend durchlaufen hat. Gleichzeitig konnte sich die Jugendfeuerwehr auch wieder über Nachwuchs aus der Kinderfeuerwehr freuen – auch hier konnten wieder fünf Kinder übernommen werden. Mit jeweils 21 Mitgliedern kann man sich in beiden Nachwuchsabteilungen über steigende Mitgliederzahlen freuen. Dass dahinter ein immenser Arbeits- und Betreuungsaufwand steht, machten alle Beteiligten klar. Alleine in der Jugendfeuerwehr brachte es das fünfköpfige Betreuerteam dafür auf 51 Treffen.

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Ausbildung und Moderne Technik: Neue Idsteiner Drehleiter in Dienst gestellt


2016 02 12 JHV Idstein dan wi112 001Sie ist mit einem Anschaffungswert von knapp 600.000 Euro das wertvollste Fahrzeug im Fuhrpark der Idsteiner Freiwilligen Feuerwehren. Doch wenn sie zum Einsatz kommt, geht es oftmals um Menschenleben – zumindest aber um die Gesundheit der Idsteiner Bürger oder den Schutz von Sachwerten.

70 Einsätze musste die „alte“ Idsteiner Drehleiter alleine im Jahr 2015 bewältigen – hauptsächlich technische Hilfeleistungen. Am häufigsten kommt die Drehleiter zum Einsatz, um verletzte oder erkrankte Personen schonend aus ihrer Wohnung zu transportieren. Ganau hier stieß die bisherige Technik in den vergangenen Jahren jedoch häufig an ihre Grenzen, wie Stadtbrandinspektor Werner Volkmar erläutert: bei enger Bebauung, wie in der Idsteiner Altstadt aber auch auf den umliegenden Ortschaften so häufig vorhanden, ist der Aktionsradius immer wieder nicht ausreichend. Vor allem aber können Korb und Tragehalterung mit maximal 180 kg belastet werden – ein Gewicht das bei immer mehr Einsätzen zum Teils sehr deutlich überschritten wird.

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Von der Kinderfeuerwehr zur Einsatzabteilung

2015-03-28 JHV13Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein am 28.03.2015


„Von der Kinderfeuerwehr zur Einsatzabteilung": mit dieser Überschrift könnte man vermutlich rund die Hälfte aller Jahreshauptversammlungen der deutschen Freiwilligen Feuerwehren betiteln. Im Idsteiner Feuerwehrstützpunkt hatte dieser Satz am vergangenen Samstag jedoch eine weitaus wichtigere Rolle.

Natürlich ging es in den Berichten von Wehrführung, Kinder- und Jugendbetreuern auch um die üblichen Zahlen und Fakten aus dem vergangenen Jahr 2014: von der Kinder- über die Jugendfeuerwehr bis hin zur Einsatzabteilung. Als Wehrführer Markus Enders und der neu gewählte Jugendwart Andreas Hill jedoch gemeinsam die folgenden Jugendlichen nach vorne riefen, sollte der Satz eine ganz andere Bedeutung erhalten:

Anne-Sophie Köll ,Adrian Geißler und Felix Schambier: sie waren an diesem Abend – und damit auch in der Geschichte der Idsteiner Feuerwehren – die ersten Nachwuchs-Feuerwehrler, die ihren Weg in der Kinderfeuerwehr begonnen und nun in die Reihe der aktiven Einsatzmannschaft übernommen wurden.

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20.02.2015: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren Idstein

2015-02-20 JHV Gesamt27

Es war eine Hauptversammlung die sich vor allem um zwei Themen drehte: Die Wahl des Stadtjugendfeuerwehrwartes und die Ehrung von Mitgliedern, die sich seit zahllosen Jahren mit ganzem Herzen in den Feuerwehren Idsteins engagieren. Bevor wir zum regulären Teil einer jeder Jahreshauptversammlung kommen, soll zu Anfang dieses Berichts das Augenmerk auf diese Punkte gelenkt werden.

Bernd Zimmermann als Stadtjugendfeuerwehrwart wieder gewählt

Bernd Zimmermann wird es sicherlich als großes Kompliment für seine langjährige Arbeit als Stadtjugendfeuerwehrwart in Idstein empfunden haben: Ohne eine einzige Gegenstimme wurde er für seinen Posten wieder gewählt. Eine Enthaltung gab es dann allerdings doch noch: der amtierende Oberjugendfeuerwehrler konnte sich nicht dazu durchringen, sich selbst seine Stimme zu geben.

Otto Schnabel und Dieter Grabsch für langjährige besondere Dienste geehrt

Auch in diesem Jahr durfte der oberste Dienstherr der Idsteiner Feuerwehren - Bürgermeister Christian Herfurth - eine Vielzahl von Ehrungen, Beförderungen und Anerkennungen aussprechen und überreichen. Es sei diesem Bericht verziehen, dass die folgenden Ehrungen besonders hervorgehoben werden, denn die Kameraden haben das Gesicht der Idsteiner Feuerwehren seit vielen Jahren mit großem Einsatz geprägt.

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Zwei junge Feuerwehrleute blicken zurück

MEIN JAHR 2014 Lukas Schambier und Simon Kremer – als junges Team bei der Feuerwehr


IDSTEIN. Es ist spannend: Gerade will sich der Feuer speiende Drache Smaug über Seestadt hermachen, da stehen zwei junge Männer auf und verlassen das Kino. Lukas Schambier und Simon Kremer sind –sofern sie in Idstein weilen –immer einsatzbereit. Und als die Feuerwehrmänner angepiepst werden, ist für sie selbstverständlich, dass sie ihren Kinoabend sofort beenden und zur Wache eilen. Heute werden die beiden Idsteiner nicht mehr erfahren, ob Zwerge, Elben und Menschen Seite an Seite kämpfen werden, um die Orks zu besiegen oder ob sie die Zukunft von Mittelerde aufs Spiel setzen, indem sie weitermachen wie bisher?

Treffpunkt Feuerwache. Das heißt es nicht nur, wenn's ernst wird. Das große Team der Freiwilligen und besonders die junge Truppe treffen sich hier gerne: Die Zentrale in der Wiesbadener Straße ist Ausgangspunkt für Unternehmungen, aber auch ein Ort, an dem es nicht langweilig wird. Die beiden 19-Jährigen, die in diesem Jahr Abitur gemacht haben, helfen mit Leidenschaft und Idealismus in der Kleiderkammer, machen bei allen möglichen Zusatzübungen mit und sind in der Jugendfeuerwehr aktiv.

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