Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

Von der Kinderfeuerwehr zur Einsatzabteilung

2015-03-28 JHV13Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein am 28.03.2015


„Von der Kinderfeuerwehr zur Einsatzabteilung": mit dieser Überschrift könnte man vermutlich rund die Hälfte aller Jahreshauptversammlungen der deutschen Freiwilligen Feuerwehren betiteln. Im Idsteiner Feuerwehrstützpunkt hatte dieser Satz am vergangenen Samstag jedoch eine weitaus wichtigere Rolle.

Natürlich ging es in den Berichten von Wehrführung, Kinder- und Jugendbetreuern auch um die üblichen Zahlen und Fakten aus dem vergangenen Jahr 2014: von der Kinder- über die Jugendfeuerwehr bis hin zur Einsatzabteilung. Als Wehrführer Markus Enders und der neu gewählte Jugendwart Andreas Hill jedoch gemeinsam die folgenden Jugendlichen nach vorne riefen, sollte der Satz eine ganz andere Bedeutung erhalten:

Anne-Sophie Köll ,Adrian Geißler und Felix Schambier: sie waren an diesem Abend – und damit auch in der Geschichte der Idsteiner Feuerwehren – die ersten Nachwuchs-Feuerwehrler, die ihren Weg in der Kinderfeuerwehr begonnen und nun in die Reihe der aktiven Einsatzmannschaft übernommen wurden.

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20.02.2015: Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren Idstein

2015-02-20 JHV Gesamt27

Es war eine Hauptversammlung die sich vor allem um zwei Themen drehte: Die Wahl des Stadtjugendfeuerwehrwartes und die Ehrung von Mitgliedern, die sich seit zahllosen Jahren mit ganzem Herzen in den Feuerwehren Idsteins engagieren. Bevor wir zum regulären Teil einer jeder Jahreshauptversammlung kommen, soll zu Anfang dieses Berichts das Augenmerk auf diese Punkte gelenkt werden.

Bernd Zimmermann als Stadtjugendfeuerwehrwart wieder gewählt

Bernd Zimmermann wird es sicherlich als großes Kompliment für seine langjährige Arbeit als Stadtjugendfeuerwehrwart in Idstein empfunden haben: Ohne eine einzige Gegenstimme wurde er für seinen Posten wieder gewählt. Eine Enthaltung gab es dann allerdings doch noch: der amtierende Oberjugendfeuerwehrler konnte sich nicht dazu durchringen, sich selbst seine Stimme zu geben.

Otto Schnabel und Dieter Grabsch für langjährige besondere Dienste geehrt

Auch in diesem Jahr durfte der oberste Dienstherr der Idsteiner Feuerwehren - Bürgermeister Christian Herfurth - eine Vielzahl von Ehrungen, Beförderungen und Anerkennungen aussprechen und überreichen. Es sei diesem Bericht verziehen, dass die folgenden Ehrungen besonders hervorgehoben werden, denn die Kameraden haben das Gesicht der Idsteiner Feuerwehren seit vielen Jahren mit großem Einsatz geprägt.

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Zwei junge Feuerwehrleute blicken zurück

MEIN JAHR 2014 Lukas Schambier und Simon Kremer – als junges Team bei der Feuerwehr


IDSTEIN. Es ist spannend: Gerade will sich der Feuer speiende Drache Smaug über Seestadt hermachen, da stehen zwei junge Männer auf und verlassen das Kino. Lukas Schambier und Simon Kremer sind –sofern sie in Idstein weilen –immer einsatzbereit. Und als die Feuerwehrmänner angepiepst werden, ist für sie selbstverständlich, dass sie ihren Kinoabend sofort beenden und zur Wache eilen. Heute werden die beiden Idsteiner nicht mehr erfahren, ob Zwerge, Elben und Menschen Seite an Seite kämpfen werden, um die Orks zu besiegen oder ob sie die Zukunft von Mittelerde aufs Spiel setzen, indem sie weitermachen wie bisher?

Treffpunkt Feuerwache. Das heißt es nicht nur, wenn's ernst wird. Das große Team der Freiwilligen und besonders die junge Truppe treffen sich hier gerne: Die Zentrale in der Wiesbadener Straße ist Ausgangspunkt für Unternehmungen, aber auch ein Ort, an dem es nicht langweilig wird. Die beiden 19-Jährigen, die in diesem Jahr Abitur gemacht haben, helfen mit Leidenschaft und Idealismus in der Kleiderkammer, machen bei allen möglichen Zusatzübungen mit und sind in der Jugendfeuerwehr aktiv.

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Ein großer Schritt in Richtung Feuerwehr Eschenhahn

2014-10-17 Treffen Eschenhahn01„Ein kleiner Schritt für viele Eschenhahner, ein großer Schritt in Richtung einer Feuerwehr Eschenhahn." Mit diesem – wenn auch leicht abgewandelten – berühmten Ausspruch könnte man ein Treffen im Feuerwehrhaus Eschenhahn am vergangenen Freitagabend zusammenfassen.

Stadtrat Wolfgang Müller fasste nochmals zusammen, dass vor 2 ½ Jahren die Einsatzabteilung wegen der zu geringen Mitgliederzahl und der mangelnden Ausbildung geschlossen werden musste. Im September diesen Jahres hatten die Feuerwehren Idstein schließlich einen Neuanlauf gewagt und mit großem Engagement und einer ungewöhnlichen Aktion für neue Mitglieder in dem Idsteiner Stadtteil geworben. Unter dem Motto „Wenn's brennt ist es hoffentlich nur der Meiler" und einem Eimer, mit dem jeder Eschenhahner Haushalt von nun an selbst für seinen Brandschutz sorgen sollte, hatten Politik und Nachbarfeuerwehren für eine Wiederbelebung der Ortsteilwehr geworben.

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Druckprüfung hinter Plexiglas

Idsteiner Zeitung - Regionalteil Taunusstein - vom 4. Juni 2014 | Von Mathias Gubo


TAUNUSSTEIN. Als Andreas Hill, Schauchwart bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein, auf den Knopf drückt, wird es laut im Feuerwehrstützpunkt in Hahn. Die neue Schlauchpflegeanlage legt los und beginnt, den von Hill zuvor angeschlossenen Schlauch in das Gehäuse zu ziehen. Ein Hochdruckreiniger mit vier Düsen übernimmt  ie Säuberung des Schlauches, je nach dem Verschmutzungsgrad wandert der Schlauch langsamer oder schneller in die Anlage hinein. Der gereinigte Schlauch wird in dem Gehäuse aufgewickelt, Hill versieht das Ende mit einem Endstopfen.

Nach jedem Einsatz

Durch den Zug wird das Wasser aus dem Gewebe gedrückt, anschließend wird der Schlauch mit 16 bar Druck aufgepumpt. 60 Sekunden muss Hill dann warten, das schreibt die Prüfordnung vor. „Damit auch die kleinste Undichtigkeit entdeckt werden kann“, erläutert der hauptamtliche Taunussteiner Gerätewart Thomas Jendryschik. Auch bei diesem Schlauch ist eine Dichtung an der Kupplung defekt, was herausspritzendes Wasser anzeigt. „Die Dichtung muss ausgetauscht werden“, stellt Hill fest. Seit Januar ist die neue Schlauchpflegeanlage der Stadt Taunusstein im Feuerwehrstützpunkt in Hahn in Betrieb. Rund 65 000 Euro hat sich die Stadt diese Anschaffung kosten lassen. Gut angelegtes Geld, wie Taunussteins Stadtbrandinspektor Martin Zywitza betont. Gleichzeitig begann damit eine Kooperation zwischen den Freiwilligen Feuerwehren von Taunusstein und Idstein. Denn die Schlauchpflegeanlage in Idstein wurde nach 30 Jahren außer Betrieb genommen. Nun lassen die Idsteiner Feuerwehren ihre Schläuche in Hahn reinigen. Besser gesagt: Sie reinigen sie selbst. Denn die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die interkommunale Zusammenarbeit sieht vor, dass jede Kommune das Personal zur Bedienung der Anlage selbst stellt. Also kommt Andreas Hill mit Kameraden nach Einsätzen oder Übungen von Idstein nach Hahn, um dort die mitgebrachten Schläuche zu reinigen. Abgerechnet  wird pro Schlauch am Ende des Jahres. „Bis jetzt klappt das reibungslos“, freut sich Martin Zywitza und verweist auf die Vorteile der neuen Anlage. Denn bis zu ihrer Anschaffung hat jede Stadtteilwehr in Taunusstein ihre Schläuche selbst gereinigt. „Das hat mehr schlecht als recht geklappt“, gibt Zywitza zu. Nun erfolgt die Reinigung zentral, kann von mehreren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, die vorher eingewiesen wurden, durchgeführt werden. Michael Enders aus Hahn gilt bereits als Spezialist.

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