Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

Ein großer Schritt in Richtung Feuerwehr Eschenhahn

2014-10-17 Treffen Eschenhahn01„Ein kleiner Schritt für viele Eschenhahner, ein großer Schritt in Richtung einer Feuerwehr Eschenhahn." Mit diesem – wenn auch leicht abgewandelten – berühmten Ausspruch könnte man ein Treffen im Feuerwehrhaus Eschenhahn am vergangenen Freitagabend zusammenfassen.

Stadtrat Wolfgang Müller fasste nochmals zusammen, dass vor 2 ½ Jahren die Einsatzabteilung wegen der zu geringen Mitgliederzahl und der mangelnden Ausbildung geschlossen werden musste. Im September diesen Jahres hatten die Feuerwehren Idstein schließlich einen Neuanlauf gewagt und mit großem Engagement und einer ungewöhnlichen Aktion für neue Mitglieder in dem Idsteiner Stadtteil geworben. Unter dem Motto „Wenn's brennt ist es hoffentlich nur der Meiler" und einem Eimer, mit dem jeder Eschenhahner Haushalt von nun an selbst für seinen Brandschutz sorgen sollte, hatten Politik und Nachbarfeuerwehren für eine Wiederbelebung der Ortsteilwehr geworben.

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Druckprüfung hinter Plexiglas

Idsteiner Zeitung - Regionalteil Taunusstein - vom 4. Juni 2014 | Von Mathias Gubo


TAUNUSSTEIN. Als Andreas Hill, Schauchwart bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein, auf den Knopf drückt, wird es laut im Feuerwehrstützpunkt in Hahn. Die neue Schlauchpflegeanlage legt los und beginnt, den von Hill zuvor angeschlossenen Schlauch in das Gehäuse zu ziehen. Ein Hochdruckreiniger mit vier Düsen übernimmt  ie Säuberung des Schlauches, je nach dem Verschmutzungsgrad wandert der Schlauch langsamer oder schneller in die Anlage hinein. Der gereinigte Schlauch wird in dem Gehäuse aufgewickelt, Hill versieht das Ende mit einem Endstopfen.

Nach jedem Einsatz

Durch den Zug wird das Wasser aus dem Gewebe gedrückt, anschließend wird der Schlauch mit 16 bar Druck aufgepumpt. 60 Sekunden muss Hill dann warten, das schreibt die Prüfordnung vor. „Damit auch die kleinste Undichtigkeit entdeckt werden kann“, erläutert der hauptamtliche Taunussteiner Gerätewart Thomas Jendryschik. Auch bei diesem Schlauch ist eine Dichtung an der Kupplung defekt, was herausspritzendes Wasser anzeigt. „Die Dichtung muss ausgetauscht werden“, stellt Hill fest. Seit Januar ist die neue Schlauchpflegeanlage der Stadt Taunusstein im Feuerwehrstützpunkt in Hahn in Betrieb. Rund 65 000 Euro hat sich die Stadt diese Anschaffung kosten lassen. Gut angelegtes Geld, wie Taunussteins Stadtbrandinspektor Martin Zywitza betont. Gleichzeitig begann damit eine Kooperation zwischen den Freiwilligen Feuerwehren von Taunusstein und Idstein. Denn die Schlauchpflegeanlage in Idstein wurde nach 30 Jahren außer Betrieb genommen. Nun lassen die Idsteiner Feuerwehren ihre Schläuche in Hahn reinigen. Besser gesagt: Sie reinigen sie selbst. Denn die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die interkommunale Zusammenarbeit sieht vor, dass jede Kommune das Personal zur Bedienung der Anlage selbst stellt. Also kommt Andreas Hill mit Kameraden nach Einsätzen oder Übungen von Idstein nach Hahn, um dort die mitgebrachten Schläuche zu reinigen. Abgerechnet  wird pro Schlauch am Ende des Jahres. „Bis jetzt klappt das reibungslos“, freut sich Martin Zywitza und verweist auf die Vorteile der neuen Anlage. Denn bis zu ihrer Anschaffung hat jede Stadtteilwehr in Taunusstein ihre Schläuche selbst gereinigt. „Das hat mehr schlecht als recht geklappt“, gibt Zywitza zu. Nun erfolgt die Reinigung zentral, kann von mehreren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten, die vorher eingewiesen wurden, durchgeführt werden. Michael Enders aus Hahn gilt bereits als Spezialist.

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29.03.2014: Jahreshauptversammlung der Idsteiner Floriansjünger

2014-03-29 JHV Idstein Kern02„Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken." Mit diesem Spruch eröffnete Markus Enders die diesjährige Jahreshauptversammlung der Idsteiner Kernstadt-Feuerwehr. Er erinnerte damit an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder der Idsteiner Floriansjünger.

Sowohl Heinz Mönke und Hermann Müller als auch der kürzlich verstorbene Edmund Athmer hätten mit ihrem Leben und Wirken in der Freiwilligen Feuerwehr Idstein ihre Spuren hinterlassen. Dass deren Geschichten tatsächlich ein Lächeln hinterlassen, bewies noch während des offiziellen Teils der Versammlung ein Kamerad, als er einige Anekdoten aus der „guten alten Zeit" zum Besten gab.

Darüber hinaus stand die diesjährige Jahreshauptversammlung ganz Sinne des Feuerwehrnachwuchses. Mit Simon Spieß, Lukas Schambier als Kassenprüfer und Konrad Blum rückt eine ganze Reihe junger Gesichter aus der Einsatzabteilung in den Feuerwehrverein auf. Der 21-jährige Marvin Schwarz wird zukünftig die Geschicke des Feuerwehrvereins mitführen dürfen – er wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt.

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Manchmal ist der Schutzengel überfordert

Das Handy klingelt, das Kind quengelt - eine Sekunde Ablenkung kann ausreichen, um einen schweren Unfall zu bauen. Dank vieler Sicherheitsfeatures in modernen Autos ist die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Unfall zu überleben, inzwischen hoch.

Was Fahrer und Mitfahrer bei einem Unfall zunächst hilft, kann ihnen später zum Verhängnis werden. Denn die Rettungskräfte können nicht einfach irgendwo anfangen, das Auto aufzuschneiden. Nicht ausgelöste Airbag-Patronen könnten explodieren, extra-gehärtete Stahlteile widerstehen den Schneidwerkzeugen. Eine Rettungskarte speziell für Dein Fahrzeugmodell kann hier wertvolle Sekunden sparen. Das will MOTOR-TALK unterstützen! Wir sagen Dir, was eine Rettungskarte für Dich tun kann, wie Du schnell daran kommst und was es dabei zu beachten gibt.

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Idsteiner Feuerwehren verabschieden sich von ihrem langjährigen Dienstherren

07.02.2014 Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Idstein


 2014-02-07 JHV Gesamt 3„Ihr habt doch immer die Arbeit gemacht. Ich bin dann nur in Anzug und Schlips dazu gekommen, um Euch für Eure Arbeit auf die Schultern zu klopfen." Bescheiden aber sichtlich gerührt nahm Gerhard Krum bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Idsteiner Feuerwehren die Dankesworte und Abschiedsgeschenke „seiner" Feuerwehr entgegen.
Zwölf Jahre lang hatte Gerhard Krum als Dienstherr den Feuerwehren der Stadt Idstein vorgestanden. Er habe in dieser Zeit die Feuerwehr in allen Facetten kennen und schätzen gelernt. Der Leiter der Idsteiner Feuerwehren, Werner Volkmar, stellte besonders heraus, dass Gerhard Krum das Ehrenamt „Feuerwehr" stets zu würdigen gewusst habe. In dem Wissen, dass der Brandschutz und die Allgemeine Hilfe zu den wichtigsten Pflichtaufgaben jeder Gemeinde gehörten, habe er sowohl die Arbeit der Einsatzabteilungen als auch der Feuerwehrvereine stets verantwortungsvoll und engagiert unterstützt.

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