Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

Manchmal ist der Schutzengel überfordert

Das Handy klingelt, das Kind quengelt - eine Sekunde Ablenkung kann ausreichen, um einen schweren Unfall zu bauen. Dank vieler Sicherheitsfeatures in modernen Autos ist die Wahrscheinlichkeit, einen solchen Unfall zu überleben, inzwischen hoch.

Was Fahrer und Mitfahrer bei einem Unfall zunächst hilft, kann ihnen später zum Verhängnis werden. Denn die Rettungskräfte können nicht einfach irgendwo anfangen, das Auto aufzuschneiden. Nicht ausgelöste Airbag-Patronen könnten explodieren, extra-gehärtete Stahlteile widerstehen den Schneidwerkzeugen. Eine Rettungskarte speziell für Dein Fahrzeugmodell kann hier wertvolle Sekunden sparen. Das will MOTOR-TALK unterstützen! Wir sagen Dir, was eine Rettungskarte für Dich tun kann, wie Du schnell daran kommst und was es dabei zu beachten gibt.

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Idsteiner Feuerwehren verabschieden sich von ihrem langjährigen Dienstherren

07.02.2014 Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Idstein


 2014-02-07 JHV Gesamt 3„Ihr habt doch immer die Arbeit gemacht. Ich bin dann nur in Anzug und Schlips dazu gekommen, um Euch für Eure Arbeit auf die Schultern zu klopfen." Bescheiden aber sichtlich gerührt nahm Gerhard Krum bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Idsteiner Feuerwehren die Dankesworte und Abschiedsgeschenke „seiner" Feuerwehr entgegen.
Zwölf Jahre lang hatte Gerhard Krum als Dienstherr den Feuerwehren der Stadt Idstein vorgestanden. Er habe in dieser Zeit die Feuerwehr in allen Facetten kennen und schätzen gelernt. Der Leiter der Idsteiner Feuerwehren, Werner Volkmar, stellte besonders heraus, dass Gerhard Krum das Ehrenamt „Feuerwehr" stets zu würdigen gewusst habe. In dem Wissen, dass der Brandschutz und die Allgemeine Hilfe zu den wichtigsten Pflichtaufgaben jeder Gemeinde gehörten, habe er sowohl die Arbeit der Einsatzabteilungen als auch der Feuerwehrvereine stets verantwortungsvoll und engagiert unterstützt.

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Inge will leben - Welle der Hilfsbereitschaft rollt durch Idstein

2014-01-18 DKMS 5In ihrer Neujahrsansprache vor drei Wochen hatte Kanzlerin Merkel von einer „überwältigenden Welle der Hilfsbereitschaft" angesichts der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres gesprochen. In Idstein wurde in den vergangenen Wochen bewiesen, dass es keiner Jahrhundertflut bedarf, um das Engagement und die Hilfsbereitschaft der Menschen zu wecken.

Die Nachricht von Inges' Blutkrebserkrankung hatte sich seit Weihnachten wie ein Lauffeuer in der Stadt und selbst weit über die Landkreisgrenzen ausgebreitet. Von Weilburg bis Frankfurt prangte an unzähligen schwarzen Brettern und Internetauftritten der Hilferuf aus Idstein. Initiiert durch ihre jüngste Tochter Sabrina entwickelte die Aktion „Inge will leben" schon nach wenigen Wochen eine gewaltige Eigendynamik. Jeder wollte helfen, seinen Beitrag leisten. Eine Woche vor der Typisierungsaktion wusste praktisch jeder Idsteiner, dass Inge auf eine lebensrettende Knochenmarkspende wartet.

So haben sich am Samstag, dem Tag der großen Typisierungsaktion, weit über 100 Helfer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis von Inge, den Freiwilligen Feuerwehren Waldems-Esch und Idstein sowie der Landfrauen des Bezirksverein Bad Schwalbach eingefunden. Auch Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth ließ sich als Helfer eintragen und sammelte, gemeinsam mit den Kameraden der Idsteiner Feuerwehren, eifrig Spenden, um die Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zu finanzieren.

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"Engel leisten ganze Arbeit" - Unfallopfer bedankt sich bei seinen Helfern

2013-12-13 Unfallopfer bedankt sich01Vor etwa drei Wochen wurden Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Idstein und Waldems-Esch gerufen. Eine Person war schwer verletzt und wurde von den Feuerwehren Idstein und Wörsdorf aus seinem Fahrzeug befreit.

Mit einem bewegenden Artikel in der Idsteiner Zeitung bedankt sich Ghandi Maraachi heute nicht nur bei den Rettungskräften, sondern auch bei allen Ersthelfern, Ärzten und allen die ihn seitdem begleiten.

Wir freuen uns ganz besonders, dass Herr Maraachi nach diesem schweren Unfall wieder auf den Beinen ist und wünschen Ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute! Es sind Geschichten wie diese, die uns freiwillige Helfer motivieren und die Freiwillige Feuerwehr zu unserer Leidenschaft machen!


Idsteiner Zeitung vom 13.12.2013 - Von Ingrid Nicolai

IDSTEIN - Ein Schutzengel? Ghandi Maraachi lacht. „Ganz viele Schutzengel" habe er am 27. November auf der B 275 gehabt, als er bei einem schweren Verkehrsunfall in seinem total demolierten Auto eingeklemmt und von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten wurde, bevor er nach Wiesbaden in die Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken kam. Man vermutete innere Verletzungen und eine Gehirnerschütterung. Zwei Wochen später sitzt er putzmunter in der Redaktion dieser Zeitung und zitiert Udo Jürgens. „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an..." Sein Geburtstag ist Mitte Februar – und künftig auch am 27. November. Nach drei Tagen ist er wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden; er hat noch nicht einmal einen Kratzer.

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Feuerwehr Idstein begleitet Volkstrauertag in Idstein

2013-11-17 Volkstrauertag02Wie in der gesamten Bundesrepublik, wurde anlässlich des Volkstrauertages auch in Idstein der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.

Bürgermeister Gerhard Krum erinnerte in seiner Rede vor dem Idsteiner Rathaus nicht nur der gefallenen Soldaten Idsteins, sondern auch der Gräueltaten, die auch in Idstein stattgefunden haben. Weitere Rednerinnen und Redner machten klar, dass nach wie vor Menschen durch Krieg und Gewalt leiden und getötet werden und man davor nicht die Augen verschließen dürfe.

Nach einem Gedenkmarsch durch die Altstadt wurden an der Gedenkstätte auf dem Kalmenhofgelände Kränze niedergelegt.

Bürgermeister Krum bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein, dass sie der Veranstaltung auch in diesem Jahr, gemeinsam mit anderen Organisationen, einen angemessenen Rahmen verleihe.

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