Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

Serie der Idsteiner Zeitung: „Herr der Schläuche" der Idsteiner Feuerwehr

22.06.2012 - IDSTEIN - Von Ingrid Nicolai


 Sicherheit wird bei der Feuerwehr groß geschrieben. Nicht nur auf die Mannschaft muss Verlass sein, auch die Technik muss einwandfrei funktionieren. Einer, der dazu beiträgt, ist Helmut Weber, der seit 1993 hauptamtlicher Gerätewart für die Idsteiner Feuerwehr ist. 31 Fahrzeuge - von der Drehleiter bis zum Einsatzleitwagen, vom Tragkraftspritzenfahrzeug bis zum Mannschaftstransportwagen - werden unter seiner Regie gewartet und gepflegt, nach Einsätzen regelmäßig überprüft.

Anfang der 70er Jahre ist er in die Jugendfeuerwehr eingetreten, 1976 in den aktiven Dienst. Als er etwa zeitgleich seine Lehre als Kfz-Mechaniker begann, hat er den großen Fuhrpark zwar wahrgenommen, aber sich nicht vorstellen können, dort einmal zu arbeiten. Feuerwehr, das war für ihn Freizeit und Ehrenamt und nicht Arbeit und Broterwerb. So landete er zunächst für kurze Zeit bei der Flughafen-Feuerwehr, arbeitete dann elf Jahre bei der Airport-Security. Schließlich wurde die Stelle bei der Idsteiner Feuerwehr ausgeschrieben.

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Serie der Idsteiner Zeitung: Auf Nummer Sicher mit guter Vorbereitung

19.06.2012 - IDSTEIN - Von Ingrid Nicolai


 Feuerwehr - Sebastian Härig ist für die Einsatzplanung im Vorfeld verantwortlich

Es gibt schönere Arten geweckt zu werden. Der Funkmeldeempfänger, mit dem die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ausgestattet sind, macht im Falle einer Alarmierung einen ohrenbetäubenden Lärm, der auch in der Tiefschlafphase nicht zu überhören ist. In einer anschließenden Durchsage gibt es erste Infos, dann heißt es ruckzuck zum Stützpunkt und von dort mit dem notwendigen Gerät zum Einsatzort.

Wie viel Feuerwehrkollegen dann da tatsächlich eintreffen, kann im Vorfeld nur geschätzt werden. Dass es nie zu wenig sind und im Bedarfsfall schnell und rechtzeitig Verstärkung angefordert werden kann, hat etwas mit der Motivation der Männer und Frauen zu tun, die bei der Feuerwehr ehrenamtlich ihren Dienst versehen. Aber auch mit Planung. Nur ein paar Minuten können den Unterschied machen zwischen gesund oder krank, tot oder lebendig.

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Serie der Idsteiner Zeitung: "Der größte Kleiderschrank Idsteins"

13.06.2012 - IDSTEIN - Von Ingrid Nicolai

FEUERWEHR Von Helm bis Handschuh - Helmut Schambier stattet die Kameraden aus

Mit Klamotten hat er eigentlich nichts am Hut. „Die erste Hose muss passen", outet sich Helmut Schambier als Einkaufsmuffel. Trotzdem hat er in Idstein den größten Kleiderschrank. Eigentlich ist es eine Kleiderkammer und in der lagern Helme, Handschuhe, Stiefel, Dienstkleidung und Schutzanzüge für die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Kleidung für die Jugendfeuerwehren.

Schon 20 Jahre steht Schambier ehrenamtlich der Kleiderkammer vor, wird nun seit einiger Zeit unterstützt von Christian Münster. Besonders am Dienstleistungsabend haben die beiden alle Hände voll zu tun. Bekleidung wird ausgegeben und zurückgenommen, denn nach Einsätzen muss die kontaminierte Flammenschutzkleidung wieder gereinigt und imprägniert werden. Für die Pflege der Innendienst-Kleidung ist jeder selbst verantwortlich.

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Serie der Idsteiner Zeitung: "Der Experte in Sachen Luft"

02.06.2012 - IDSTEIN - Von Ingrid Nicolai

FEUERWEHR - Markus Middel leitet ehrenamtlich die Atemschutzwerkstatt

So wichtig wie die Luft zum Atmen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes - ist die Aufgabe von Markus Middel bei der Idsteiner Feuerwehr. Seit drei Jahren ist er Leiter der Atemschutzwerkstatt, wo er von seinen Kameraden Bernd Zimmermann, Jörg Steinmann und Robert Greiner unterstützt wird, wenn es um die Pflege und Wartung der 125 Atemschutz-Masken, 64 Geräte und 74 Lungenautomaten geht. Neben den normalen Übungen bedeutet das einen Mehraufwand von drei bis vier Stunden in der Woche, die der 40-jährige Idsteiner ehrenamtlich absolviert.

„Da darf nichts schiefgehen", betont Stadtbrandinspektor Werner Volkmar die hohe Verantwortung in diesem Ehrenamt. Und Kreisbrandinspektor Markus Enders ergänzt: „Das ist eine besondere Führungsverantwortung mit hohem zeitlichen Aufwand."

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Feuerwehr Idstein freut sich über Nachwuchs aus ihrer Jugendfeuerwehr

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein konnte sich die Einsatzabteilung über einen Nachwuchsschub aus den eigenen Reihen freuen. Nachdem sie bereits seit vielen Jahren in der Jugendfeuerwehr aktiv waren, konnten am vergangenen Samstag insgesamt sechs Jugendliche in die aktive Feuerwehr übernommen werden. Die frisch gebackenen Floriansjünger werden nach ihrer erfolgreichen Grundausbildung nun nach und nach die erfahrenen Kameradinnen und Kameraden bei den Einsätzen unterstützen.

Und davon hatten die Idsteiner Blauröcke auch im abgelaufenen Jahr 2011 wieder eine große Zahl zu bewältigen. Von insgesamt 186 Einsätzen berichtete Wehrführer und Vereinsvorsitzender Patrik Buhlmann. Die Idsteiner Wehr musste also im Schnitt jeden zweiten Tag zu einem Einsatz ausrücken. Bürgermeister Gerhard Krum zeigte sich beeindruckt von der Anzahl, Vielfalt und Komplexität der geschilderten Einsätze. Um das Einsatzspektrum der Stützpunktwehr abdecken zu können, haben die Einsatzkräfte auch 2011 wieder an verschiedensten Lehrgängen und Ausbildungen auf Standort- und Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule teilgenommen.

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