Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

Idsteiner Zeitung vom 30.07.2012: Profilgebend

Ingrid Nicolai zur Feuerwehr


 Bei Städte-Rankings, die etwas über die Lebensqualität aussagen wollen, wird neben der Finanz-, Bildungs- und Arbeitsmarktsituation gerne das Thema „Sicherheit" abgefragt.

„Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrer Stadt?", wollen die Marktforscher von den Bürgern wissen, legen dabei ihr Augenmerk auf die Kriminalität, und die Polizei-Statistik gibt begleitend Auskunft. Die Floriansjünger bleiben da meist außen vor, dabei trägt die Arbeit der Feuerwehr wesentlich zum Profil einer Stadt oder Gemeinde bei. Da ist zum einen der gefühlte und/oder tatsächliche Sicherheitsaspekt sowie die Verlässlichkeit, die beim Einsatz im Ernstfall, aber auch in der Prävention zum Tragen kommen, zum anderen ist die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr das Paradebeispiel für das ehrenamtliche Engagement in einer Stadt.

Gäbe es – unabhängig von den Wettkämpfen der Floriansjünger – ein Feuerwehr-Ranking, Idstein und seine Ortsteile würden sicher in der vordersten Liga mitspielen. Das liegt neben Know-how und Technik an den einzelnen handelnden Personen und dem Zusammenspiel der Teams. Am Sonntag wurde das eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Idsteiner Zeitung vom 30.07.2012: Rauchgrenze an der Fischtheke

von Ingrid Nicolai

FEUERWEHR Große Alarmübung bei EDEKA / Atemschutz, Drehleiter und Wasserwerfer im Einsatz


8.34 Uhr. Feuer bei Edeka. Angestellte und Kunden retten sich ins Freie auf den Parkplatz. Aber schnell ist klar, einige haben es nicht nach draußen geschafft, sind noch im Gebäude. Zwischen den Regalen im Verkaufsraum, in den Büros im ersten Stock oder im Lager... der Rauch versperrt jede Sicht, und die Temperaturen nehmen erbarmungslos zu.

Ein Szenario, das hoffentlich nie Wirklichkeit werden wird, aber Basis für eine große Alarmübung war, hielt gestern die Idsteiner Feuerwehr in Atem, aber auch Anwohner, die zunächst nicht wussten, warum das Sirenengeheul kein Ende nahm.

Unterstützung angefordert

Denn nachdem die Brandmelde-Anlage (von einem Feuerwehrmann mit einem gezielten Schlag) ausgelöst worden und der erste Trupp mit Löschfahrzeug, Drehleiter und Einsatzleitwagen vor Ort war, stellte sich schnell heraus: Unterstützung ist vonnöten. Und so wurden nach und nach die Kameraden und Kameradinnen aus Wörsdorf, Ober- und Niederauroff, Ehrenbach und Dasbach verständigt. „Ist nur eine Übung", wurde einer besorgten, alten Dame, die verängstigt auf ihrem Balkon in der Straße Am Rödchen stand, zugerufen.

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08.07.2011: Kinder der Stadtranderholung zu Gast bei der FF Idstein

Am vergangenen Freitag waren die Kinder des Ferienprogramms "Stadtranderholung" zu Gast am Feuerwehrstützpunkt Idstein. Insgesamt 40 Kinder erhielten auf vier Gruppen verteilt einen Einblick in die Arbeit unserer freiwilligen Feuerwehr.

Der stellvertretende Wehrführer Peter Weber, sowie Zugführer Helmut Weber zeigten den begeisterten Teilnehmern einige der Fahrzeuge, mit denen wir zu Einsätzen ausrücken. Höhepunkt für unsere kleinen Gäste war jedoch eine Übung, bei der ein Verkehrsunfall nachgestellt wurde. Alexander Königstein und Marvin Schwarz stellten mit Schere, Spreizer und Rettungszylindern nach, wie bei einem Unfall eingeklemmte Menschen aus einem Fahrzeug befreit werden können.

Einen ausführlichen Artikel zum Besuch der Feriengruppe veröffentlichte auch das Wiesbadener Tagblatt unter folgendem Link:

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/idstein/10942090.htm

Serie der Idsteiner Zeitung: „Herr der Schläuche" der Idsteiner Feuerwehr

22.06.2012 - IDSTEIN - Von Ingrid Nicolai


 Sicherheit wird bei der Feuerwehr groß geschrieben. Nicht nur auf die Mannschaft muss Verlass sein, auch die Technik muss einwandfrei funktionieren. Einer, der dazu beiträgt, ist Helmut Weber, der seit 1993 hauptamtlicher Gerätewart für die Idsteiner Feuerwehr ist. 31 Fahrzeuge - von der Drehleiter bis zum Einsatzleitwagen, vom Tragkraftspritzenfahrzeug bis zum Mannschaftstransportwagen - werden unter seiner Regie gewartet und gepflegt, nach Einsätzen regelmäßig überprüft.

Anfang der 70er Jahre ist er in die Jugendfeuerwehr eingetreten, 1976 in den aktiven Dienst. Als er etwa zeitgleich seine Lehre als Kfz-Mechaniker begann, hat er den großen Fuhrpark zwar wahrgenommen, aber sich nicht vorstellen können, dort einmal zu arbeiten. Feuerwehr, das war für ihn Freizeit und Ehrenamt und nicht Arbeit und Broterwerb. So landete er zunächst für kurze Zeit bei der Flughafen-Feuerwehr, arbeitete dann elf Jahre bei der Airport-Security. Schließlich wurde die Stelle bei der Idsteiner Feuerwehr ausgeschrieben.

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Serie der Idsteiner Zeitung: Auf Nummer Sicher mit guter Vorbereitung

19.06.2012 - IDSTEIN - Von Ingrid Nicolai


 Feuerwehr - Sebastian Härig ist für die Einsatzplanung im Vorfeld verantwortlich

Es gibt schönere Arten geweckt zu werden. Der Funkmeldeempfänger, mit dem die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ausgestattet sind, macht im Falle einer Alarmierung einen ohrenbetäubenden Lärm, der auch in der Tiefschlafphase nicht zu überhören ist. In einer anschließenden Durchsage gibt es erste Infos, dann heißt es ruckzuck zum Stützpunkt und von dort mit dem notwendigen Gerät zum Einsatzort.

Wie viel Feuerwehrkollegen dann da tatsächlich eintreffen, kann im Vorfeld nur geschätzt werden. Dass es nie zu wenig sind und im Bedarfsfall schnell und rechtzeitig Verstärkung angefordert werden kann, hat etwas mit der Motivation der Männer und Frauen zu tun, die bei der Feuerwehr ehrenamtlich ihren Dienst versehen. Aber auch mit Planung. Nur ein paar Minuten können den Unterschied machen zwischen gesund oder krank, tot oder lebendig.

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