Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Idstein verkörpert den öffentlich-rechtlichen Teil der Feuerwehr. Im Auftrag der Kommune stellen die ehrenamtlichen Helfer einen wichtigen Teil der kommunalen Gefahrenabwehr dar, zu der jede Stadt und Gemeinde verpflichtet ist. Anschaffung und Unterhaltung von Fahrzeugen, Ausrüstungsteilen, Schutzkleidung und alles andere, was zur Sicherung der effektiven Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gehört, wird durch die Kommunalverwaltung gestellt.

In Idstein sorgen z.Zt. 74 ehrenamtliche Helfer der Einsatzabteilung für die Sicherheit der Idsteiner Bevölkerung.

Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehr Idstein bilden vor allem ein Autobahnabschnitt auf der BAB 3 Frankfurt - Köln, die ICE-Strecke Köln - Frankfurt, sowie die umliegenden Bundes- und Landstraßen.

Ca. 20% aller Einsätze bilden Technische Hilfeleistungen auf nahen Verkehrswegen. Hinzu kommen noch Einsätze unterschiedlichster Art innerhalb des gesamten Stadtgebietes. So zählen zum Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Idstein: Ein Kreiskrankenhaus, 2 Altenwohnheime, mehrere Schulen, sowie einige Industrie- und Gewerbeunternehmen. Objekte, die es, ebenso wie die historischen Gebäude in der Altstadt, zu schützen gilt. Als “Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben” (Stützpunktfeuerwehr) des Rheingau-Taunus-Kreises hat die Freiwillige Feuerwehr Idstein zudem die Aufgabe, die umliegenden Gemeinden und Ortschaften bei größeren Schadenslagen mit dem erforderlichen Gerät und Personal zu unterstützen.

Nur durch einen Mix aus guter Aus- und Weiterbildung, ausreichend motivierte Helfern und moderner Ausrüstung ist die Freiwillige Feuerwehr Idstein in der Lage an allen 365 Tagen, bei Tag und Nacht, schnelle und effektive Hilfe in Notfällen zu leisten.



 

Otto Schnabel: Ein halbes Jahrhundert für die Feuerwehr


Otto Schnabel bleibt den Idsteiner Feuerwehren auch nach 50 Jahren aktivem Dienst weiter treu


2016 08 Abschied Otto Schnabel02Fangen wir ganz nüchtern an, mit ein paar Zahlen und Fakten: Geboren wurde Otto Schnabel im Juli 1951, er wurde dieses Jahr 65 Jahre alt und eigentlich dürfte er schon seit fünf Jahren nicht mehr in der Feuerwehr aktiv sein. Doch dazu wollen wir später kommen. 1967 wurde er Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Wörsdorf. „Auf dem Dorf“ damals praktisch eine Selbstverständlichkeit im Alter von 16 Jahren. Dass das heute nicht mehr so ist, bedauert Otto manchmal, wie er selbst sagt.

1972 stand der erste und vielleicht wichtigste Meilenstein im Feuerwehrleben von Otto Schnabel an, der ihn seitdem begleitet hat: gemeinsam mit seinem langjährigen Kameraden, Hans Rüll, und dem damals amtierenden Wörsdorfer Wehrführer, Walter Volkmar, gründete er die Jugendfeuerwehr Wörsdorf. Nach zehn Jahren als Stellvertreter des Jugendfeuerwehrwartes Hans Rüll, übernimmt er 1982 selbst die Leitung, und das für weitere 18 Jahre bis ins Jahr 2000. Doch es bleibt nicht beim Engagement in Wörsdorf. Schon 1974 tritt Otto auch auf Stadtebene auf den Plan und wird stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart. Und auch hier bleibt es nicht beim Stellvertreter: 1986 übernimmt er die Leitung der Idsteiner Jugendfeuerwehren von seinem Vorgänger und Idsteiner Kameraden Heinz Mönke und begleitet das Amt bis zur Jahrtausendwende.

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07.08.2016: Feuer zerstört Gartenhütte


2016 08 07 Feuer Gartenhuette01Am Sonntagabend wurde eine Gartenhütte zwischen Idstein und Wörsdorf durch ein Feuer vollkommen zerstört.

Kurz nach 21 Uhr wurden Spaziergänger im Bereich der Idsteiner Zissenbach auf eine wachsende Rauchsäule in Richtung Wörsdorf aufmerksam und verständigten die Leitstelle der Feuerwehr. Diese alarmiert die Freiwilligen Feuerwehren Idstein und Wörsdorf.

Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt meterhohe Flammen aus einem Waldstück zwischen der Grillhütte „Steinchen“ und der Hohen Straße ausmachen. Schon beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge war die Grillhütte nicht mehr zu retten. Mit mehreren Tanklöschfahrzeugen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergreifen auf die umliegenden Bäume verhindert werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren waren mit vier Tanklöschfahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis Mitternacht hin. Die Feuerwehr Wörsdorf stellte eine Brandwache und nahm in den frühen Morgenstunden erneut Nachlöscharbeiten vor.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Wir bitten um Eure Unterstützung: Feuerwehrkamerad stirbt bei Rettungseinsatz


2016 05 30 traueranzeige schaebisch gmundDie Unwettereinsätze der vergangenen Tage und Wochen haben vielen Feuerwehren alles abverlangt. Besonders betroffen machen uns jedoch die Ereignisse im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd.

Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Gmünd versuchte dort einen jungen Mann aus einer Unterführung vor dem Ertrinken zu retten. Obwohl er dabei durch mehrere Kameraden mit einer Feuerwehrleine gesichert wurde, wurde er von der Strömung in der Unterführung erfasst und in einen Kanal gesogen. Der 38 jährige Familienvater verlor, wie auch der 21-jährige den er retten wollte, bei dem Einsatz sein Leben. Benjamin Schlenker hinterlässt seine Ehefrau und drei Söhne.

Auch die Feuerwehr Idstein ist zutiefst betroffen von diesem tragischen Vorfall. Wir möchten uns an dem Spendenaufruf der Kameraden aus Schwäbisch Gmünd beteiligen. Auch wenn Spenden den Kameraden nicht zurückbringen, können sie doch zumindest helfen, die akuten Probleme der betroffenen Familie zu überbrücken.

Wir trauern mit den Kameradinnen und Kameraden aus Schwäbisch Gmünd.

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Mehr Raum für die Atemschutzwerkstatt


Idsteiner ZeitungIdsteiner Zeitung vom 02.06.2016 - von Ingrid Nicolai

Der Magistrat hat sich mit dem Raumkonzept der ehemaligen Rettungswache im Feuerwehrstützpunkt beschäftigt. Im September des vergangenen Jahres war die DRK-Rettungswache in die Rudolf-Virchow-Straße neben der Helios-Klinik umgezogen, jetzt sollen die frei gewordenen Räume neu gestaltet werden.

Zwei Drittel werden künftig vom DRK-Ortsverband genutzt werden. In das andere Drittel will die Feuerwehr einziehen und für Umbaumaßnahmen 30 000 Euro aus eigenen Mitteln hinzugeben. So wird mehr Platz für die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr und für die Atemschutzwerkstatt, die dort nach neuesten Normen entstehen wird, zur Verfügung stehen.Ist die Atemschutzwerkstatt erst einmal neu installiert, steht einer weiteren Kooperation mit anderen Feuerwehren nach bewährtem Modell nichts mehr im Wege.

Taunusstein und Idstein praktizieren bereits eine erfolgreiche Kooperation bei der neuen Schlauchpflegeanlage im Feuerwehrstützpunkt in Hahn. Taunusstein hat die Anlage angeschafft, diese wird nun auch von der Idsteiner Feuerwehr mitbenutzt. Das senkt die Kosten für beide Kommunen, hat außerdem den Vorteil, dass die Anlage besser ausgelastet ist und die Schläuche immer gut gepflegt und geprüft sind.

Nun werden sich die Ausschüsse und das Stadtparlament mit dem Thema beschäftigen.

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06.05.2016: Starke Beteiligung beim 13. Idsteiner Stadtlauf

2016 05 06 Stadtlauf43Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen fand am vergangenen Freitag den 6. Mai der 13. Idsteiner Stadtlauf statt.

Und auch im Jahr 2016 waren die Feuerwehren Idstein und Wörsdorf wieder stark vertreten und nahmen mit insgesamt 39 Läuferinnen und Läufern in den unterschiedlichen Disziplinen teil.

Während 25 Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen bei 5km Jedermannslauf ihre Fitness unter Beweis stellten, nahmen auch die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Kernstadtfeuerwehr am Kinder (1km), Schüler (2,3km) und Walking-Lauf (5km) teil und stellten so weitere 14 Teilnehmer.

Wenn man die Regeln etwas biegt, waren es sogar 40 Teilnehmer aus den Reihen der Feuerwehr. Doch unser oberster Dienstherr - Christian Herfurth - kürzte die Strecke deutlich ab: nachdem er den Startschuss gegeben hatte, lief er auf direktem Weg zum Zieleinlauf um dort die knapp 1.000 Teilnehmer des Jedermannslaufs auch dort direkt in Empfang zu nehmen :-).

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