Maiwanderung des Feuerwehrvereins

2014-05-01 Maiwanderung 2014 13Jährlich abwechselnd veranstaltet der Feuerwehrverein für seine Mitglieder eine Wanderung am 1. Mai oder ein Grillfest im Sommer. In diesem Jahr stand eine Mai Wanderung an. Bei zunächst leicht bewölktem Wetter starteten rund 90 Teilnehmer um 9.00 Uhr vom Feuerwehrstützpunkt aus in Richtung Industriegebiet/Frauwald.

Von dort aus folgte die bunt gemischte Gruppe aus jung und alt einem Wanderweg im Wald paralell der ICE Strecke Frankfurt/Köln. In Höhe Niederseelbach erwartete nach gut 1 1/2 Stunden Fußmarsch die Frühstücks Station die Teilnehmer. Bei Kaffee, Apfelschorle, Bier, Fleischwurst, Dosenwurst & Co. konnte man sich für den weiteren Streckenverlauf stärken. Auch eine Sitzgelegenheit um sich ausruhen zu können stand bereit.

Auch wenn der Zeitpunkt sehr ungünstig war: den einzigen Regenschauer am Tag musste man während des Frühstücks verkraften. Schnell hatte sich der Schauer jedoch wieder verzogen, sodass die Wandergruppe weiter in Richtung Königshofen zog.

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Bewegendes Schicksal hinter dem Lächeln

NACHRUF | Idsteiner Original „Eddi" verstorben


FF Idstein eV ohne Text swIdsteiner Zeitung vom 03.04.2014 - Von Theresa Hübscher

Mit Edmund Athmer starb am 24. März ein echtes Idsteiner Original, allen bekannt als „Eddi". Treu und herzensgut – so wird er von seinen Freunden beschrieben. Für jeden hatte „Eddi" ein Lächeln übrig, wirkte so friedlich und ruhig, bis zu seinem Tod.

Doch nur wenige wissen wirklich, welches Leid Edmund Athmer in seinem 84 Jahre langen Leben erfahren musste. Er war ein Mensch, der seine Wurzeln nicht kannte, nichts über seine Familie wusste, nur das Eine: Er war in Köln geboren. Keine Angehörigen zu kennen empfand er als traurige Tatsache. Herangewachsen im Kalmenhof, ohne Mutterliebe und Geborgenheit, ohne Bildungschancen, war er ab 1933 den Gräueltaten der Nazis ausgesetzt. Zwar hat er diese Zeit physisch überlebt, doch war es ihm unmöglich, darüber zu sprechen. Die ständige Angst und die nie endende Anstrengung, seine Defizite zu verbergen, ließen ihn vorsichtig werden. Oft hatte er Schwierigkeiten im Gebrauch von Worten, weshalb er sich meist nur durch Mimik und Gestik verständigte.

Doch ein Lächeln in „Eddis" Gesicht bedeutete so viel – ein wahrer Ausdruck von Dankbarkeit und Freude. Die glücklichsten Momente erlebte „Eddi" mit Menschen, bei denen er sich geborgen fühlte, die ihn so akzeptierten, wie er war. Nachdem er im Alter von 30 Jahren aus dem Kalmenhof entlassen wurde, begann sein neues Leben in Freiheit in der Ritzbach. Bis zu seinem 80. Lebensjahr war er dort von ihm zugewandten, verlässlichen Menschen umgeben, die diesen Ort für ihn zu einem richtigen Zuhause machten – das Zuhause, was er bisher nie hatte. Sein größtes Glück war jedoch die Feuerwehr Idstein. Als unermüdlicher Helfer bei allen Veranstaltungen war „Eddi" der einzige, nicht aktive Feuerwehrmann, der eine Uniform tragen durfte. Dies tat er mit großem Stolz, und  wenn seine Unterstützung bei Anlässen der Feuerwehr erwünscht war, so waren dies absolute Höhepunkte in seinem Leben.

~ Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken ~

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Viel Erfolg beim Abi 2014!

2014-03-04 Abi 2014 21Zugegeben: manchmal hat es schon Vorteile, Mitglied einer Feuerwehr zu sein. Einen dieser Vorteile kann man seit heute in etwa 10 Metern Höhe über dem Haupteingang des Pestalozzi Gymnasiums bewundern.

In Idstein ist es seit vielen Jahren Brauch, den zukünftigen Abiturienten mit bunten Plakaten viel Glück bei den anstehenden Prüfungen zu wünschen. Ab dem kommenden Freitag ist es nun wieder soweit: jeden Tag brüten die Schüler über ihren Abituraufgaben.

Seit heute hängt nun auch ein Plakat mit den Glückwünschen der Feuerwehr in luftiger Höhe über dem Haupteingang des Gymnasiums. Da nicht unbedingt jeder eine Drehleiter zur Verfügung hat, um sein Plakat aufzuhängen, wird der Platz unseres Plakates wohl einmalig bleiben...!

Und deshalb werden Alicia, Konrad, Lukas und Simon bei Ihren Prüfungen sicher ganz besonders viel Glück und Erfolg haben!

In diesem Sinne:

Liebe Alicia, lieber Konrad, Lukas und Simon,viel Glück beim ABI 2014 wünschen Euch eure Kameraden und Freunde von der Feuerwehr Idstein !!!

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Alle packen an – Festwochenende bei der Feuerwehr Idstein

Tag der offenen Tür und Schlachtfest im Feuerwehrstützpunkt Idstein


2013-09-29 Festwochenende 54Es ist eine echte Mamut-Aufgabe, der sich die Feuerwehr Idstein jedes Jahr im September aufs Neue stellt: das Festwochenende mit Schlachtfest und Tag der offenen Tür.

Pünktlich um 18 Uhr am Samstagabend geht wie seit vielen Jahren die erste Schlachtplatte mit Bauchfleisch, frischer Blut- und Leberwurst sowie Sauerkraut über die Theke. Spätestens eine Stunde später ist auch der letzte Platz in der Fahrzeughalle, wo sonst die elf Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr bereit stehen, besetzt.

Wie lange dieser Moment auch in diesem Jahr wieder geplant worden war, ist wohl den wenigsten der wie immer zahlreichen Besucher klar. Lange bevor Michael Hill, seines Zeichens Vorsitzender des Bewirtschaftungsausschusses im Feuerwehrverein, DIN-A3 Seiten von Helferlisten erstellt, ist bereits ein anderes Vereinsmitglied mit der Vorbereitung beschäftigt.

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Kohlemeiler in Eschenhahn

2013-07-06 Meiler Eschenhahn 9Am Samstag, den 06.07.2013 öffnete die Dorfgemeinschaft Eschenhahn bereits zum 2. Mal innerhalb von 3 Jahren ihren traditionellen Holzkohlemeiler. Über mehrere Monate hin hatten die tatkräftigen Helfer den Platz vorbereitet, das Holz geschnitten, gespalten und aufgesetzt, sowie letztendlich mit Erde bedeckt und angezündet.

Vier Wochen lange rauchte der „Eschenhahner Meiler“ nun vor sich hin und wurde dabei rund um die Uhr bewacht und ständig bearbeitet, damit nur dort Sauerstoff hingelangt, wo er auch hin soll. Am vergangenen Samstag war es dann endlich soweit: der Meiler wurde geöffnet, sodass die Kohle geerntet werden konnte.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Idstein unterstützte diese Aktion mit ihren Tanklöschfahrzeug TLF 20/45 um zum einen den Brandschutz um den glühenden Meiler sicher zu stellen, aber auch die heiße Kohle durch abkühlen an einem abbrennen zu hindern.

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