Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Der Bereich Ausbildung ist ein wichtiger Baustein für die reibungslose Funktion einer Freiwilligen Feuerwehr. So wird zusätzlich zur Ausbildung auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule Kassel, am Standort Idstein Sorge dafür getragen, dass jeder Feuerwehrmann seine Kenntnisse und Fertigkeiten in den verschiedenen einsatzrelevanten Bereichen erweitert und festigt.

Im 14-Tage-Rhythmus Dienstags- oder Freitagsabends finden die regelmäßigen Übungsdienste statt. Zusätzlich findet einmal im Monat eine Übung Sontags Vormittags statt. Durch die Häufigen Dienste soll jeder Einzelne in der Mannschaft, die Möglichkeit haben intensiver den Umgang mit Fertigkeiten und Geräten trainieren zu können.

Eine kleine Auswahl von besonderen Übungen der letzten Jahre haben wir Ihnen hier mit Bild und Text zusammengestellt.



Gemeinsames Seminar zum Thema „Technische Unfallrettung nach Verkehrsunfall“

2017 06 24 TH VU Seminar 017Im Rahmen eines 10-stündigen Seminares zum Thema „Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall“ trafen sich rund 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Waldems-Reichenbach und Idstein am 23.06. und 24.06.2017 am Idsteiner Feuerwehrstützpunkt.

Neue Fahrzeugtechnologien, moderne Werkstoffe im Fahrzeugbau, weiterentwickelte Rettungsgeräte und veränderte Taktische Vorgehensweisen in der Notfallmedizin haben in den letzten Jahren das Thema der Unfallrettung bei den Feuerwehren beeinflusst. Die Feuerwehren sind im Rahmen von zusätzlichen Ausbildungen gefordert sich ständig weiterzubilden und diese Veränderungen aktiv mitzubegleiten. So waren beispielsweise Themen des diesjährigen Seminares:

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03.09.2016: Ausbildungsseminar Atemschutz


2016 09 03 atemschutzseminar15Es gehört sowohl zu den übungsintensivsten als auch zu den körperlich anspruchsvollsten Themen aller Feuerwehren: Atemschutz.

Seit vielen Jahren ziehen die Feuerwehren der Stadt Idstein an einem Strang was Einsatztaktik bei Atemschutzeinsätzen und Ausbildung der Atemschutzgeräteträger angeht. So findet auch in diesem Jahr ein gemeinsames Seminar für die Idsteiner Atemschutzgeräteträger statt. An insgesamt zwei Terminen geht es unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Werner Volkmar und Atemschutzgerätewart Markus Middel einen ganzen Tag um die Fortbildung der bereits ausgebildeten Einsatzkräfte. Als quasi perfektes Übungsobjekt stand den Floriansjüngern am vergangenen Wochenende ein großes Industrieobjekt in Wörsdorf zur Verfügung, welches nun in Kürze abgerissen wird.

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28.08.2016: Anspruchsvolles Übungsszenario am Sonntagmorgen


2016 08 28 Uebung Gefahrgut VU01Es ist Sonntagmorgen, 8:15 Uhr als bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein das Szenario der Übung verkündet wird: „Verkehrsunfall, Lkw beteiligt, Pkw beginnt zu brennen“. Eine Alarmmeldung die den Idsteiner Einsatzkräften auch in der Realität immer wieder begegnet. Kurz darauf rollt das erste Löschgruppenfahrzeug und wenig später auch der Rüstwagen und Einsatzleitwagen vom Feuerwehrhof in der Wiesbadener Straße in Richtung „Einsatzstelle“.

Dort haben Kameraden ein aufwändiges, und dann doch nicht mehr so alltägliches, Szenario vorbereitet: Auf gerader Strecke soll ein Fahrzeug ins Schleudern gekommen und schließlich mit dem Dach gegen einen Baum geprallt sein. Es liegt nun auf der Seite in der Böschung. Aus dem Motorraum dringt schwarzer Rauch. Im Fahrzeug stellen zwei 50 kg schwere Puppen die bewusstlosen Fahrzeuginsassen dar. Ein Lkw-Fahrer hat den Unfall beobachtet und an der Unfallstelle angehalten. Ein weiterer Pkw hat schließlich die Unfallstelle zu spät erkannt und ist mit großer Geschwindigkeit in den stehenden Gefahrguttransporter geprallt. Die beiden Fahrzeuginsassen werden eingeklemmt. Beladen ist der Lkw mit größeren Mengen Salz- und Schwefelsäure. Die Behälter im Lkw sind nun beschädigt und die ätzende Flüssigkeit läuft nicht nur aus sondern gefährdet mit ihren ätzenden Dämpfen, der in weißen Rauchschwaden aufsteigt, die Unfallopfer ebenso wie die eintreffenden Retter.

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26.01.2016: Fit an der neuen Drehleiter


2016 01 26 Stationsaubildung DLA 07Es hat sich viel getan seit das neueste Fahrzeug der Idsteiner Kernstadtfeuerwehr das Werk in Karlsruhe verlassen hat.

Am 17. Dezember 2016 rollte die fabrikneue Drehleiter aus dem Hause Rosenbauer - Metz auf den Hof des Feuerwehrstützpunktes in Idstein und war von unzähligen Kameradinnen und Kameraden empfangen worden.

Drehleiter im Dauer(Übungs)Betrieb

Seitdem ist das Hubrettungsgerät praktisch täglich in Betrieb. Aktuell jedoch noch nicht um Menschenleben zu retten, Brände zu bekämpfen oder etwa Personen schonend aus Gebäuden zu retten - das ist aktuell noch Aufgabe der 27 Jahre alten Vorgängerin aus dem Hause Camiva.

Ein vierköpfiges Team - Alexander Königstein, Daniel Kosshof, Thorsten Schmidt und Robert Greiner - haben die Aufgabe die Einsatzkräfte der Idsteiner Freiwilligen Feuerwehr fit im Umgang mit dem neuen Fahrzeug und seiner leistungsfähigen Technik zu machen. An unzähligen Abenden und in noch mehr Übungsstunden wurde die Mannschaft in der Bedienung des Drehleiterkorbes und seiner Anbauteile geschult. Die bereits ausgebildeten Drehleitermaschinisten erhielten eine separate, noch ausführlichere Einweisung. In einem 2-Tages-Seminar wurden sie außerdem von Ausbildern des Herstellers mit dem Gerät vertraut gemacht und in alle Feinheiten inklussive Notbetrieb eingewiesen.

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CSA Lehrgang im November


2015 11 12 CSA Lehrgang04Von Kondrad Blum | Am zweiten November-Wochenende fand in Taunusstein- Bleidenstadt der jährliche AGT 2 Lehrgang statt. Auch 4 Kameraden der Feuerwehren Stadt Idstein befanden sich unter den Teilnehmern. Der Lehrgang besteht aus zwei Tagen. Am Freitagabend lernten die Lehrgangsteilnehmer die theoretischen Grundlagen kennen. Samstagmorgen ging es zunächst um die verschiedenen Schutzanzugstypen und ihre Einsatzgebiete. Allein das richtige Be- und Entkleiden der Chemikalienschutzanzüge (kurz CSA) ist mindestens eine kleine Herausforderung und muss geübt werden, damit dies im Ernstfall reibungsfrei abläuft.

 

Als Eingewöhnung spazierten die Teilnehmer in vollem Schutzanzug durch Bleidenstadt und einige Runden durch das Gerätehaus, um sich so an die körperliche und psychische Belastung durch den CSA zu gewöhnen. Zusätzlich zu dem enormen Gewicht des Anzuges, der eingeschränkten Beweglichkeit und Sicht, gestaltet sich die Kommunikation mit oder ohne Funkgerät als extrem schwierig.

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