Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Der Bereich Ausbildung ist ein wichtiger Baustein für die reibungslose Funktion einer Freiwilligen Feuerwehr. So wird zusätzlich zur Ausbildung auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule Kassel, am Standort Idstein Sorge dafür getragen, dass jeder Feuerwehrmann seine Kenntnisse und Fertigkeiten in den verschiedenen einsatzrelevanten Bereichen erweitert und festigt.

Im 14-Tage-Rhythmus Dienstags- oder Freitagsabends finden die regelmäßigen Übungsdienste statt. Zusätzlich findet einmal im Monat eine Übung Sontags Vormittags statt. Durch die Häufigen Dienste soll jeder Einzelne in der Mannschaft, die Möglichkeit haben intensiver den Umgang mit Fertigkeiten und Geräten trainieren zu können.

Eine kleine Auswahl von besonderen Übungen der letzten Jahre haben wir Ihnen hier mit Bild und Text zusammengestellt.



Menschenleben in Gefahr: Alarm für die Feuerwehren Idstein


2015-04-23 Alarmuebung Im Hahnstueck01

Achtung! Achtung! Alarmübung für die Feuerwehr Idstein. Brandverdacht „Im Hahnstück 2".

Mit dem schrillen Alarm der Funkmeldeempfänger und der Durchsage des Leitstellendisponenten endet am Donnerstag um genau 19:45 Uhr die zweiwöchige Vorbereitungszeit. Ein ganzes Team hatte zuvor die Übung ausgearbeitet und geplant, hatte das ehemalige Mehrfamilienhaus der Stadt Idstein auf diesen Moment vorbereitet. Nach der Übung wird es abgerissen, doch jetzt dringt aus allen Ritzen, Türspalten und Kellerfenstern dichter Kunstrauch.

Im verwinkelten Keller ist es nach Arbeiten an der Heizung zu einem Feuer gekommen. Der Rauch – aus insgesamt drei Nebelmaschinen - hat sich schnell seinen Weg durch das Treppenhaus bis unters Dach gebahnt. Den Bewohnern aller sechs Wohnungen ist damit der Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten. Eine Familie wollte sich dennoch vom zweiten Stockwerk durchs Treppenhaus ins Freie retten. Doch nur die Mutter hat es bis nach unten geschafft. Sie vermisst jetzt panisch Tochter und Ehemann, die sie im vollkommen verrauchten Treppenhaus verloren hat. Ihre anderen beiden Kinder stehen mit einem Freund in der obersten Wohnung am Fenster im dichten Rauch und schreien aus Leibeskräften um Hilfe. Die Türen der anderen fünf Wohnungen blieben glücklicher Weise verschlossen. Trotzdem bangen weitere elf Statisten vom Erdgeschoss bis ins oberste Stockwerk um ihre Gesundheit und schreien an den Fenstern um Hilfe.

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19.04.2015: Feuerwehr Idstein probt den Ernstfall

 


2015-04-19 Uebung VR-Bank01

Brandbekämpfung und Menschenrettung in der Idsteiner VR-Bank


 Es ist 8:15 Uhr als am Sonntagmorgen rund 35 Einsatzkräfte auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr Idstein in Zweierreihen antreten.

Vor allem die „junge Truppe", wie die Kameradinnen und Kameraden unter 25 genannt werden, sehen noch nicht wirklich wach aus. Trotzdem hat sich jeder aus dem Bett gequält, um bei der ersten großen Einsatzübung in Idstein in diesem Jahr dabei zu sein. 10 Minuten später fahren die ersten Großfahrzeuge – darunter auch die berühmte Drehleiter – vom Hof in Richtung Altstadt. Die Übungsleitung hatte zuvor bereits das Szenario verkündet: Feuer in der VR-Bank in der Wiesbadener Straße. Gemeldet wurde das Ganze von der automatischen Brandmeldeanlage des Gebäudes. Schon von weitem sieht man die Vorboten von dem, was in der Baustelle des Neubaus vor sich geht: eine Säule weißen Kunstrauchs steigt in die Höhe. Nach dieser Meldung werden bereits weitere Fahrzeuge nachgefordert. Es werden schließlich insgesamt sieben Fahrzeuge der Kernstadtwehr ausgerückt sein.

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10.03.2015: Sprungretter, Spreizer und Leckdichtpaste

2015-03-10 Uebung Fahrzeugkunde03Zum zweiten Mal in diesem Jahr stand am vergangenen Dienstag das Thema "Fahrzeug- und Gerätekunde" auf dem Dienstplan unserer Freiwilligen Feuerwehr.

Unter der Leitung von Daniel Kosshof ging es diesmal in insgesamt drei Stationen um die Themen "Sprungretter", "Hydraulische Rettungsgeräte" und "Auffangen und Abdichten".

Die Freiwillige Feuerwehr Idstein verfügt über einen Sprungretter, der in Notfallsituationen einen Sprung aus bis zu 16 Metern abfangen soll. Der Retter wird mit Hilfe einer Druckluftflasche aufgerichtet und ist so in kürzester Zeit nach dem Entfalten einsatzbereit. Er kann z.B. zur Selbstrettung von eingeschlossenen Personen bei Gebäudebränden zum Einsatz kommen. Wird ein Sprungretter eingesetzt, so liegt stets eine extreme Situation vor. Gerade deshalb muss im Einsatz jeder Handgriff sitzen.

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29.11.2014: Abschlussübung der Sanitätshelfer der Hochschule Fresenius

2014-11-29 Abschlussuebung HSFresenius01Am vergangenen Samstag unterstützte eine Gruppe der FF Idstein eine Abschlussübung der Hochschule Fresenius auf dem Gelände der Baufirma Stricker. Der folgende Bericht stammt von Wiesbaden112. Vielen Dank an Dennis Altenhofen!


Seit September wurde an der Hochschule Fresenius in Idstein ein 80-stündiger Ausbildungslehrgang zum Sanitätshelfer für den Studiengang der Osteopathie und für Freiwillige Feuerwehrleute angeboten. Insgesamt nahmen 30 Studenten und 10 Feuerwehrleute an der Ausbildung teil.

In diesem Lehrgang schulten die Ausbilder die Teilnehmer sowohl in der Basis-Ersten-Hilfe als auch der erweiterten Ersten Hilfe, getreu der Philosophie: „Sanitätshelfer sein heißt: Selbst-Stehen, Ein-Stehen, Vorn-Stehen." Die Studenten und Feuerwehrleute können nun Patienten und Situationen richtig einschätzen, Krankheitsbilder beurteilen und das Gelernte in lebensrettenden Maßnahmen anwenden. Dabei wurden in verschiedenen Unterrichtseinheiten realistische Szenarien dargestellt und der Ersthelfer-Einsatz immer wieder geübt, unter anderem die technische und medizinische Hilfeleistung an einem "verunfallten" PKW. In der nächsten Woche folgen bereits die schriftliche und praktische Prüfung für die 40 Teilnehmer.

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Gemeinsame Gefahrgutausbildung der Feuerwehren

2014-11-08 CSA-Lehrgang12Gemächlich wandern 13 Gestalten in riesigen grünen und gelben Gummianzügen an der Hauptstraße entlang. Sicherlich ein ungewöhnlicher Anblick um 9 Uhr morgens und mancher Autofahrer dachte sicherlich an eine Ebola-Übung oder den ein oder anderen Hollywood-Thriller als er am vergangenen Samstag durch den Taunussteiner Ortsteil Bleidenstadt fuhr.

Doch die ungewöhnliche Prozession hatte weder einen Zusammenhang mit den Geschehnissen auf dem afrikanischen Kontinent noch waren Kamerateams zugegen. Die 13 Gestalten absolvierten gerade eine Gewöhnungsübung in sogenannten Chemikalien-Schutzanzügen – kurz CSA – und waren somit Teil einer ganz regulären Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren zum Thema Gefahrgut.

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