Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Idstein

Der Bereich Ausbildung ist ein wichtiger Baustein für die reibungslose Funktion einer Freiwilligen Feuerwehr. So wird zusätzlich zur Ausbildung auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule Kassel, am Standort Idstein Sorge dafür getragen, dass jeder Feuerwehrmann seine Kenntnisse und Fertigkeiten in den verschiedenen einsatzrelevanten Bereichen erweitert und festigt.

Im 14-Tage-Rhythmus Dienstags- oder Freitagsabends finden die regelmäßigen Übungsdienste statt. Zusätzlich findet einmal im Monat eine Übung Sontags Vormittags statt. Durch die Häufigen Dienste soll jeder Einzelne in der Mannschaft, die Möglichkeit haben intensiver den Umgang mit Fertigkeiten und Geräten trainieren zu können.

Eine kleine Auswahl von besonderen Übungen der letzten Jahre haben wir Ihnen hier mit Bild und Text zusammengestellt.



01.11.2012: Heiße Stunden in Bad Schwalbach - die FF Idstein im Dräger Fire Dragon

2012-11-01 BSA01In der ersten Novemberwoche machte die mobile Brandsimulationsanlage der Firma Dräger – der Dräger Fire Dragon – für einige Tage Station in Bad Schwalbach.

Auch einige Atemschutzträger der Feuerwehren Idstein erhielten an insgesamt vier Terminen die Gelegenheit, Ihr Können in einer heißen Übung unter Beweis zu stellen.

Der Ablauf der Übung war dabei für alle Trupps gleich. Der Eingang zum Brandcontainer befand sich auf dem Dach und war nur über eine Steckleiter erreichbar. Nach einem steilen Abstieg ins brennende Erdgeschoss musste die erste Türe vorsichtig geöffnet werden. Während der gesamten Einsatzzeit eines Trupps musste stets auf eine ausreichende Schlauchreserve geachtet werden. Auch die Sicherung des Rückweges wurde von den Übungsleitern des Rheingau-Taunus-Kreises groß geschrieben.

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Übungseifer der Idsteiner Feuerwehren

Alarmübung in Heftrich / CSA-Übungen / Atemschutzübungen / Orientierungs- und Funkübung


 Eine Vielzahl verschiedenster Übungen standen in den vergangenen 2 Wochen bei den Feuerwehren Idstein und der Freiwilligen Feuerwehr Idstein an.

Alarmübung in Heftrich

Die spektakulärste davon fand bereits vergangenen Donnerstag, 04.10.2012, in Heftrich statt. Um 19:12 Uhr wurden die Feuerwehren Heftrich, Idstein, Kröftel sowie Nieder-Oberrod zu einem angenommenen Lagerhallenbrand in Heftrich alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt wurden den anrückenden Kräften 7 vermisste Personen gemeldet. Bereits nach 6 Minuten war die FF Heftrich mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und begann mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung. Stolz berichtete der Idsteiner Wehrführer Patrik Buhlmann, dass bereits nach 15 Minuten alle alarmierten Kräfte vor Ort eingetroffen waren – und das trotz einem Anfahrtsweg von bis zu 7 km.

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08.09.2012: Sicherheit durch Training: Atemschutzausbildung der Idsteiner Feuerwehren

2012-09-08 Atemschutzseminar10Es ist mitten in der Nacht als plötzlich die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehren Idstein Alarm schlagen und in den Ortsteilen die Sirenen heulen. Zwei Minuten später fahren auf die Feuerwehrhöfe in und um Idstein die ersten Pkws und die Fahrer laufen zu ihren Spinden, um sich einsatzfertig zu machen. Nochmal eine Minute später verlassen die ersten Einsatzfahrzeuge die Fahrzeughallen. In den Mannschaftsräumen schnallt sich der Angriffstrupp bereits die Atemschutzflasche auf den Rücken, die Maske bleibt noch im Plastikbeutel – möglicherweise ist es ja nur ein Fehlalarm.

Die Alarmdurchsage der Feuerwehrleitstelle war wenig konkret: „Verdacht Wohnungsbrand", ein Einsatzstichwort das vor allem die Idsteiner und Wörsdorfer Einsatzkräfte des Öfteren aus dem Schlaf reißt. Plötzlich die Rückmeldung des ersten Fahrzeuges von der Einsatzstelle: „Rauchentwicklung aus drei Fenstern im ersten Obergeschoss. Möglicherweise sind noch Personen im Gebäude". Jetzt muss es wirklich schnell gehen. Vom Gruppenführer kommt der Befehl „Angriffstrupp rüstet sich mit Atemschutz aus. Wassertrupp stellt die Wasserversorgung her und rüstet sich dann als Sicherungstrupp ebenfalls mit Atemschutz aus". Der Zugführer kommandiert die Drehleiter zur Menschenrettung auf die Gebäuderückseite. Auch hier kommt ein Atemschutztrupp zum Einsatz.

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29.07.2012: FEUER im EDEKA - Alarmübung der Idsteiner Feuerwehren

2012-07-29 Alarmuebung Edeka Fromme006Vorab die Entwarnung: NEIN, der Edeka Markt in Idstein hat am Sonntagmorgen nicht gebrannt. JA, man kann auch ab Montag wieder ganz normal dort einkaufen.

Die großangelegte Alarmübung auf dem Gelände des "Edeka Marktes Georg" begann wie so viele Einsätze unserer Freiwilligen Feuerwehr. Über Funkmeldeempfänger wurde die FF Idstein zu einem Brandmeldereinlauf alarmiert. Daraufhin rückten das Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12), die Drehleiter (DLK 23/12) sowie der Einsatzleitwagen (ELW 1) in Richtung Nassau-Viertel aus. Nach der ersten Erkundung durch den Angriffstrupp wurde jedoch nicht, wie bei den meisten Brandmelderalarmen, Entwarnung gegeben, sondern tatsächlich ein Feuer entdeckt. Angenommen wurde nun ein ausgedehnter Brand im Bereich der Kassen und Kühltheken. Darüber hinaus waren nach ersten Angaben 18 Personen vermisst.

Nun wurden also größere Geschütze aufgefahren. Über den Einsatzleitwagen forderte der Einsatzleiter Marius Schütz die Feuerwehren Dasbach, Ehrenbach, Niederauroff und Wörsdorf nach. Außerdem machte sich der erweiterte Idsteiner Löschzug, bestehend aus Gerätewagen Gefahrgut (GW-G), und zwei Tanklöschfahrzeugen (TLF 16/25 & TLF 20/45), auf den Weg zur Einsatzstelle.

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24.07.2012: Seminar TH-VU: Technische Hilfeleistung für Fortgeschrittene und Profis

2012-06-23 TH-VU01Am vergangenen Samstag wurde zum zweiten Mal ein Tagesseminar zur Technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen am Stützpunkt in Idstein durchgeführt. Nachdem im vergangenen Jahr die Patientenschonende Rettung bei Frontal-Crashs geübt worden war, standen in diesem Jahr Unfälle mit Fahrzeugüberschlägen auf der Ausbildungsliste. Schon beim morgendlichen Antreten auf dem Hof wurde die Tagesplanung jedoch von den Meldeempfängern unterbrochen. Vor Start des Ausbildungstages benötigte der Rettungsdienst die Unterstützung der Feuerwehr.

Die Übungsbeteiligung war groß. Vor allem die jüngere Generation unserer Wehr zeigt großes Interesse an der Technischen Hilfeleistung. Die Teilnehmer wurden deshalb entsprechend ihrem Ausbildungsstand in 3 Gruppen eingeteilt: unseren jüngsten Kameraden, die vor kurzem aus der Jugendfeuerwehr übernommen worden waren, wurden an einem Pkw die Grundlagen der Unfallrettung beigebracht. Die Trupp- und Gruppenführer hatten dagegen an zwei verschiedenen, sehr anspruchsvollen Unfallszenarien zu knabbern.

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